Sie soll Sunniten, Schiiten und Anhängern anderer islamischer Glaubensrichtungen offenstehen. Frauen müssen beim Gebet kein Kopftuch tragen.

Sie fühle sich in den existierenden deutschen Moschee-Gemeinden als Frau diskriminiert, begründete Ates ihr Projekt am Freitag. Der Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi, einer der Gesellschafter des Projekts, sagte: "Diese Moschee ist eine Möglichkeit, dass sich die Muslime neu definieren." Die aus der Türkei stammende Rechtsanwältin und Buchautorin Ates hat für ihr Projekt einen Raum in einem Anbau der evangelischen Johanniskirche im Stadtteil Moabit gemietet. Sie hofft aber mittelfristig auf ein eigenes Moschee-Gebäude.