Er forderte von der Staatsregierung eine Sanierungsoffensive.

Betroffen seien vor allem die Brücken auf Staatsstraßen, von denen rund 18 Prozent einen „nicht ausreichenden“ oder „ungenügenden“ Zustand vorwiesen. Bei den Kreisstraßen seien es knapp 15, bei den Bundesstraßen etwas mehr als zehn und bei den Autobahnen knapp vier Prozent.

Für die Bewertung werden den Angaben nach Noten von 1 bis 4 vergeben. Ab 3,0 gilt die Stand- beziehungsweise Verkehrssicherheit als beeinträchtigt, ab 3,5 als „erheblich beeinträchtigt oder nicht mehr gegeben“. Verkehrsminister Thomas Jurk (SPD) betonte in seiner Antwort auf die Anfrage, dass eine solche Bewertung mitunter bereits durch Schäden zustande komme, die mit relativ geringem Aufwand behoben werden könnten – wie zum Beispiel ein defektes Brückengeländer.

Insgesamt gibt es im Freistaat mehr als 4700 Brücken, davon rund 1000 auf Autobahnen, rund 860 auf Bundes-, knapp 1500 auf Staats- und rund 1300 auf Kreisstraßen. ddp/das