Man sei sich einig, dass vergangene Fälle sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen "umfassend" und "entschlossen" aufgeklärt werden müssten - und zwar in Zusammenarbeit von Kirche, staatlichen Stellen und Betroffenen. Die Opfer hätten "Recht auf eine ehrliche Aufklärung", hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung.Das Treffen war nach einem Streit zwischen der Ministerin und Zollitsch Ende Februar vereinbart worden. Leutheusser-Schnarrenberger hatte der katholischen Kirche mangelnde Kooperation mit staatlichen Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung sexuellen Missbrauchs in den eigenen Reihen vorgeworfen. Zollitsch wiederum warf Leutheusser-Schnarrenberger damals maßlose Polemik vor. Nachdem sich Leutheusser-Schnarrenberger den Bischöfen den Willen zur lückenlosen Aufklärung bescheinigt hatte, erklärte Zollitsch den Streit damals bereits für beendet. dpa/jc