.) Frau Bundeskanzlerin - mit Ihrer Einladung "ihr könnt alle kommen" haben Sie den Flüchtlingsstrom, nach Deutschland zu kommen, motiviert. Sie wollten mit Ihrer Einladung eine besondere, sogenannte "christliche Moral" zeigen. Sie haben, ohne nur annähernd ein Konzept für die Versorgung und Integration der Flüchtlinge zu haben, diese eingeladen. Sie sprechen von einer Willkommenskultur. Ich erkenne keinen Beitrag zur Unterstützung der Länder und Kommunen in dieser schwierigen Situation durch die Bundesregierung. Es waren nahezu ausschließlich die unzähligen freiwilligen Helfer und Spenden, übrigens auch besonders in Bayern, die dafür gesorgt haben, dass die mehr als miserable Versorgung der Flüchtlinge etwas gemildert werden konnte. Auch jetzt, da der Flüchtlingsstrom kaum abreißt, ist die Bundeskanzlerin nicht bereit, eine kalkulierbare Obergrenze zu setzen. Die Regierung hofft und erwartet jetzt, dass die Menschen in den verschiedenen Verwaltungen, Behörden, der Polizei usw., die geradezu nicht mehr zu bewältigende Arbeit irgendwie erledigen werden (. . .). Leider wird gegenwärtig öffentlich mehr über eine Abschiebungswelle debattiert, ohne in irgendeiner Weise eine tatsächliche Lösung der Flüchtlingssituation zu erreichen. Wie gegenwärtig mit einem Teil der Flüchtlinge umgegangen wird, (. . .) ist menschenunwürdig. Da schaut die gesamte Regierung weg und hat nicht den Mut, den fatalen Fehler durch die "Willkommenskultur" mit ernsten Folgen für Deutschland öffentlich, im Interesse der Flüchtlinge, zu korrigieren. Viele bedrohte Flüchtlinge kehren zum Teil freiwillig in ihre Heimat zurück, weil sie der sogenannten Willkommenskultur in Deutschland kein Vertrauen mehr entgegenbringen. Die Bundesregierung muss es verhindern, dass jetzt unzählige Flüchtlings-Umkehrer oder zur Umkehr gezwungene Menschen mit Hass auf Deutschland in ihre Heimat zurückgehen. Diese Menschen können unter Umständen sehr leicht von den IS-Milizen angeworben werden. (. . .) Will diese Konsequenz die Bundesregierung verantworten oder wird das Risiko überhaupt nicht erkannt? (. . .)

Russland muss wieder vollwertiger Partner sein

Gerhard Gallasch aus Krauschwitz schreibt zur Bedeutung der USA und Russlands für Deutschland und Europa:

(. . .) Als politisch interessierter und aufmerksamer Leser komme ich immer wieder zu der Meinung, dass schwerpunktmäßig Deutschland und auch Europa von den Mächtigen der USA gelenkt und gesteuert werden. Dazu nur zwei Beispiele: 1. Griechenland muss um jeden Preis in der EU gehalten werden, koste es was es wolle. Natürlich schwerpunktmäßig mit unserem Geld, und das nur aus militärischen und strategischen Interessen der USA gegen Russland. 2. Die Sanktionen gegen Russland, auch eine Entscheidung aus den USA, und das mit vorrangiger Unterstützung unserer Kanzlerin. Diese müsste an erster Stelle wissen, den russischen Menschen und dessen Seele zwingt keine Macht der Welt in die Knie. Diesbezüglich liegt mit dieser falschen Entscheidung bereits der erkennbare Schaden bei uns in der BRD und darüber hinaus in der EU. In der Welt der Globalisierung hat sich in den Jahren ein permanentes Netzwerk der gegenseitigen Abhängigkeiten entwickelt. Deshalb wäre es gut und richtig, Russland als vollwertigen Partner an unserer Seite zu haben. Dafür muss die Diplomatie in absolutem Vordergrund stehen und gepflegt werden und nicht die Waffen sowie derartige Drohungen.

Den Silberschatz für den Finanzminister

Horst Genske aus Guben schreibt zu "Silberschatz in Brandenburg entdeckt" (LR vom 9. Januar):

Ich freue mich sehr, dass ein so großer Silberschatz in Brandenburg gefunden wurde. Nun habe ich lange überlegt und in Gedanken abgewogen, was man jetzt Sinnvolles damit anstellen kann. Jetzt mache ich folgenden Vorschlag: Alles zu opfern und zu verkaufen. Den Erlös dann an Herrn Schäuble senden. Denn die über zwölf Milliarden, die er neulich gefunden hat, werden ja nicht reichen für die Asylanten, und diese sollen sich ja bei uns wohlfühlen. Die heutige Zeit erfordert nun mal Opfer von der deutschen Bevölkerung, die ja in Saus und Braus lebt, überhaupt die, die frierend vor den Tafeln stehen und vor den Suppenküchen warten. Es ist noch gar nicht so lange her, da hätte ich mir eine solche Entwicklung in unserem Land nicht vorstellen können, wir haben wohl doch nicht die besten Führungskräfte. (. . .)

Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Hans Stolze aus Lübbenau schreibt zum Volksbegehren gegen Massentierhaltung:

(. . .) Die Landwirtschaft und andere Naturareale müssen davor bewahrt werden, "industrielle Produktionsgiganten" in der freien Natur zu werden. Die Nutztiere auf Weiden statt in Massenställen zu halten, leistet demzufolge einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Mit mehr Schadstoffen in der Nahrungskette und Erhöhung der Emissionswerte wird eine "Rote Linie" im Streben nach mehr Gleichgewicht im ökologischen System überschritten. (. . .)