Was ist mit dem Klima?

Abgesehen davon, dass plötzlich Klimaschutz, CO2-Ausstoß, Dieselabgase, Naturschändung und Geldverschwendung gar keine Rolle zu spielen scheinen, steckt doch hinter solchen Machtdemonstrationen immer auch ein hohes Gefahrenpotenzial!

Gegen wen muss eigentlich geprobt werden? Wo ist ein Feind? Ich kann keinen erkennen. Dass sich die Lausitz wunderbar als Umschlagplatz für Truppen und Technik eignen soll, wissen wir schon einige Zeit. Nun soll daraus mit ganz großem Aufgebot Ernst werden. Ist das der Beitrag zum geplanten Strukturwandel?

Sieht denn niemand unserer Staatsoberen, wie schnell sie (die Lausitz) eines Tages zum Kriegsschauplatz werden könnte? Ich vermisse einen Aufschrei der Friedensbewegung. Wo sind die Akteure der früheren Ostermarschbewegungen? Wo sind Abrüstungsinitiativen? Wurden wir alle mit einigermaßen Wohlstand ruhiggestellt?

Frieden und Friedenserhaltung sollten das oberste Ziel aller unserer Parteien sein und nicht ihr personelles Gezänke. Daran, was sie in ihren Programmen für den Frieden zu tun gedenken, sollten sie gemessen werden, wenn das Volk zur Wahlurne schreitet. Denn Frieden ist unser aller existenzielle Lebensgrundlage und die Zukunft unserer Kinder und Enkel!! Deutschland lässt bis jetzt die Dinge sehenden Auges geschehen – trotz genügend katastrophaler historischer Beispiele.

Mit großer Scham denke ich noch heute daran, wie sich nach dem mutigen und historisch bedeutsamen Nein von Gerhard Schröder zum Irak-Krieg Angela Merkel bei G. W. Bush dafür entschuldigte.

Sie hätte jetzt die Gelegenheit, diese Peinlichkeit aus der Welt zu schaffen, indem sie einfach sagt: „No, Mr. President!!“.

Heide Waschkies, Mühlberg

Billionen lieber anders ausgeben

(...) Die junge Generation sieht ihre Zukunft durch den Klimawandel bedroht. Was ist eigentlich mit der immer weiter steigenden globalen Aufrüstung, der Entwicklung immer neuer Waffensysteme, der steigenden Kriegsgefahr, den weltweiten Kriegen mit der Zerstörung der Umwelt, des Klimas und der Lebensräume von Menschen, Vertreibung, Flüchtlingsströme, Vergeudung von Ressourcen für die Herstellung von Kriegsgerät und der damit verbundenen Umweltbelastung?!

Die Rüstungsausgaben lagen 2018 weltweit bei schätzungsweise 1,82 Billionen Dollar. (...) Was könnte man mit diesen Billionen Dollar alles finanzieren. Statt Kriegswaffen zu produzieren und Kriege zu führen, sollte man dieses Geld besser für den Klima-, Umwelt-, Natur- und Tierschutz, für soziale Gerechtigkeit, der Beseitigung von Armut und Hunger, für hervorragende Bildungs-, Gesundheits- und Familiensysteme einsetzen.

Nun zum US-Manöver: (...) Die Bundeswehr darf auch ein bisschen mitspielen (Logistik). Man muss sich fragen, was das Ganze soll, insbesondere in Ostdeutschland, wo die Mehrzahl der Menschen wenig Sympathien für die USA haben.

Was ist mit der im Rahmen des Zwei-plus-Vier-Vertrages zwar mündlich abgegebenen Versicherung der BRD und USA zur Nicht-Osterweiterung der Nato? Angeblich ist dieses Manöver ja nicht gegen Russland gerichtet, aber man möchte schon seine militärische Stärke zur Schau stellen und provozieren.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die USA mit Billigung der Bundesregierung im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung mit Russland die Lausitz zum Kriegsschauplatz machen möchte, wie es einst mit dem Doppelbeschluss der Nato von 1979 im Ernstfall für Ost- und Westdeutschland vorgesehen war (damals auch mit einer Abgeordnetenmehrheit des deutschen Bundestages vom 22. November1983).

Eine kriegerische Auseinandersetzung Europas und insbesondere Deutschlands mit Russland käme den USA gerade recht und würde enorme Vorteile für die USA bringen. Ein Konkurrent weniger. Schließlich gilt „Amerika first“.

Durch diese Militärtransporte, Manöver, den Abschuss von Raketen, Bomben werden natürlich nicht das Klima und die Umwelt beeinträchtigt. Nur die Diesel-Pkw, die Kohleverstromung, die Landwirtschaft tragen zum Klimawandel bei. Was für eine Heuchelei.

Ich vermisse Proteste der Bundesregierung sowie der Landesregierungen Sachsens und Brandenburgs, aber auch der Grünen, der Umweltaktivisten und der durch den Klimawandel bedrohten jungen Generation. Wird die Zukunft dieser Generation durch die massive Aufrüstung (...) nicht gefährdet? Wo bleiben die DDR-Bürgerrechtler mit ihren Sprüchen: „Schwerter zu Pflugscharen“, „Frieden schaffen ohne Waffen?

Es ist an der Zeit, dass sich Europa aus der Bevormundung der USA löst und eine selbstbestimmte Politik zum Wohle Europas, nicht der USA, betreibt.

Dazu gehören eine eigenständige Sicherheitspolitik, die Auflösung der Nato und Schaffung einer europäischen Verteidigungsarmee, ohne die USA, aber unter Einbeziehung Russlands als ein Staat in Europa. Weltweite Abrüstungsverhandlungen sind wieder in Gang zu setzen.

Deutschland möchte mehr Verantwortung in der Welt übernehmen. Das wäre doch eine ehrenwerte Aufgabe. Nicht höhere Rüstungsausgaben und Kriegseinsätze irgendwo in der Welt, weil es die USA so wollen, nein, Frieden stiftend durch diplomatisches Geschick.

Eine lohnenswerte Aufgabe für die Grünen wäre auch, Politiker, Konzerne, Banken, Lobbyisten und die Rüstungsindustrie durch ständige Proteste zum Umdenken zu bewegen. (...)

Dietmar Kuhlmann, Peitz

Zurück zum Kalten Krieg

Wer glaubt denn heute noch ernsthaft, dass Militärmanöver im Herzen Europas dem Frieden dienen, mal abgesehen von den damit verbundenen massiven Umweltschäden. Nach dem Mordbefehl Trumps im Irak wohl kaum noch jemand.

Vielmehr geht es den USA doch wohl darum, bessere Beziehungen Deutschlands zu Russland zu sabotieren und den Kalten Krieg im Interesse der Rüstungsindustrie am Laufen zu halten sowie Nordstream 2 vielleicht doch noch zu verhindern.

Aber unsere Politiker haben nicht den A... in der Hose, solche unsinnigen Demonstrationen militärischer Stärke zu unterbinden!

Volker Kahle, Cottbus

Diskutieren, boykottieren

Die USA planen die größte Militärübung auf dem europäischen Kontinent seit 25 Jahren. Sie nennen das Defender 2020. Eine komplette Division der US-Armee mit 26 000 Soldaten, Panzern, Lastkraftwagen und schwerer Kriegstechnik soll mit Flugzeugen und Schiffen nach Europa transportiert werden.

Von den Häfen Bremerhaven und Bremen aus soll es per Schiene und Straße weitergehen quer durch Europa in Richtung Polen. Rund 4000 Kilometer sollen dabei zurückgelegt werden. Es muss gefragt werden: Was soll das? Die Vereinigten Staaten liegen auf dem fernen Kontinent Amerika. Was soll also deren Kriegsgerät in Europa?

Natürlich, es geht um Großmachtpolitik und gegen einen imaginären Gegner, der Russland heißt. Aber muss Deutschland diese Drohpolitik unbedingt logistisch unterstützen? Zumal an der Spitze dieses Staates ein Mann steht, der äußerst selbstsüchtig und unberechenbar ist!

Also: Statt Konfrontation mit Russland ein friedliches Miteinander anstreben und auch verwirklichen. So, wie es Merkel und Putin bei ihrem kürzlichen Treffen in Moskau scheinbar initiieren wollen.

Außerdem bedenke man: Derartige Mammut-Manöver sind äußerst nachteilig auf die Auswirkungen des von uns Menschen verursachten globalen Klimawandels. Denn unendliche Mengen des klimaschädlichen Kohlendioxids werden bei Herstellung und Betrieb dieser Kriegsmaschinerie freigesetzt.
Deshalb sind im Hinblick auf Defender 2020 alle friedliebenden Bürger in Deutschland zum Handeln aufgefordert: Diskutieren, protestieren, boykottieren! Eine öffentliche Unterschriftensammlung gegen dieses Manöver sollte gestartet werden.
Dieter Lehmann, Falkenberg/Elster

Wo bleibt der Aufschrei

Eigentlich müsste dieses Thema einen Aufschrei hervorrufen.

In diesem Jahr begehen wir 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges, der sich hauptsächlich in Europa abgespielt hat. Der Krieg hat ganze Generationen auf dem Schlachtfeld sterben lassen und nun erlauben sich die Nato, und allen voran die USA, und die östlich von Deutschland befindlichen Staaten ein riesiges Manöver vor der russischen Grenze abzuhalten.

Von Verteidigung kann da keine Rede sein. Europa entwickelt sich zum Aufmarschgebiet. Ein Funke reicht und wir haben wieder Krieg in Europa. Das ist umso gefährlicher, weil Falschmeldungen oder, wie es jetzt Neudeutsch heißt Fake-News, immer mehr die runde machen.

Ich gehöre zur Generation, die keinen Krieg selbst erleben musste. Das möchte ich weiterhin und möchte dies auch für meine Kinder und Enkelkinder.

Die USA haben ihren letzten Krieg auf ihrem Territorium vor Jahrhunderten erlebt. Sie haben in den Kriegen danach auch viele Tote beklagen müssen, aber Zerstörungen durch die Kriege haben sie nicht in ihrem Land gehabt. Im Gegenteil, sie führen die Kriege generalstabsmäßig vom Computer mit Drohnen und Flugzeugen durch.

Es ist scheinheilig, wenn die offizielle Aussage kommt, dass sich die Übungen und das Säbelrasseln nicht gegen Jemanden richtet. Denken die Politiker und Militärs wir sind doof? Außerdem ist der Wohlstand in den Industrieländern nicht nur wegen die Friedensproduktion so hoch, die Herstellung und der Export von Rüstungsgütern ist eine wichtige Position in der Wirtschaft.

Wo bleibt der Ruf „Schwerter zu Pflugscharen“. Ich selbst verurteile das riesige Manöver und fordere deren Absage. Wir wollen die Welt mit unseren Klimazielen retten, aber was wollen wir dann noch retten, wenn alles zerstört ist.

Günter Noatsch, Lübbenau

Reine Provokation

Dieses geplante Groß-Manöver ist eine ungeheure Provokation gegenüber Russland. Es reicht wohl nicht, dass die Russen im wahrsten Sinne des Wortes durch die Nato-Osterweiterung direkt umzingelt wurden. Nun wird auch noch unter der Führung der USA Russland mit Manövern zusätzlich provoziert.

Deutschland sollte mittel- bis langfristig darauf hinarbeiten, aus der Nato auszutreten und eine entmilitarisierte Zone in Mitteleuropa zu werden.

Wir hätten dazu in der Bevölkerung die nötige Zustimmung, denn wir sind seit Jahrzehnten auf Pazifismus getrimmt; vor unserer kleinen „Mini-Armee“ braucht niemand Angst zu haben. Und das ist gut so.

Vor wem sollten wir uns schützen? Wir haben keinen Kalten Krieg mehr, Russland ist nicht unser Feind. Dagegen sind die USA schon längst nicht mehr unser Freund, durch dessen ständige Bevormundung und die Sanktionen gegen Nordstream 2.

Polen und das Baltikum sehnen sich nach mehr Militärpräsenz durch die USA. Deshalb sollte Deutschland den USA vorschlagen, den amerikanischen Militärkomplex Ramstein komplett nach Polen zu verlegen. Die Polen würden sich riesig freuen und auch gern die Kosten dafür übernehmen, da bin ich mir sicher.

Das wäre ein erster und vor allem wichtiger Schritt zur Entmilitarisierung auf deutschem Boden. Ich denke auch, dass bei uns gewisse Parteien von meinem Vorschlag nicht abgeneigt wären. 

Lothar Reich, Heideblick

Keine guten Argumente

Wieder werden Panzer und Truppen in Richtung Osten rollen. Vor Jahrzehnten musste auch mein Vater, damals unter der Hakenkreuzfahne, mit Militärtransporten in Richtung Russland rollen. Er schaffte es bis Stalingrad. Er verdankt sein Überleben nur dem glücklichen Umstand, dass er sich dort Erfrierungen zuzog und so vorzeitig in die Heimat zurückkehren konnte. Fast alle seiner damaligen Kameraden liegen seiner Aussage nach in russischer Erde begraben.

Dieser enorme militärische Aufmarsch quer durch Europa soll auch zeigen, wie weit die europäische Bevölkerung riesige Truppenbewegungen wieder akzeptiert. Dass diese Bewegung in Richtung einer Atommacht dem Frieden dienen oder die Sicherheit in Europa erhöhen soll, sind die schwachsinnigsten Argumente, die ich je gehört habe.

Deutschland muss nicht mehr Verantwortung in der Welt übernehmen und nicht immer mehr Finanzen für umweltschädliches Rüsten und Militäroperationen ausgeben!

Jeder Wähler, besonders wenn er Kinder und Enkelkinder hat, muss Verantwortung für eine friedliche Zukunft und für die Bewältigung der Umweltprobleme übernehmen, vor allem wenn er auf dem Wahlzettel seine Stimme einer Partei gibt.

Manfred Jahn, Schwarzheide

Daran nicht gewöhnen

Im Artikel heißt es, daran hat man sich schon gewöhnt. Nein, kann ich dazu nur sagen. Daran kann und darf man sich nicht gewöhnen. Denn wir Älteren sollten doch noch wissen, wohin das führt.

1. Es ist keine „militärische Großübung der USA quer durch Europa“. Es ist die bisher offensichtlich größte Kriegsvorbereitung „gegen mögliche Gegner“, wie es heißt. Richtung und Dimension zeigen doch, gegen wen es sich richtet. (...) Das hat es so seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben. 26 000 US-Soldaten, eine komplette Panzerbrigade.

2. Welche unrühmliche Rolle spielt dabei Deutschland? Da hieß es doch einmal: Nie wieder sollte von deutschem Boden ein Krieg ausgehen. Heute ist Deutschland mit seiner Bundeswehr nicht nur „logistische Drehscheibe“ dieses Manövers, sondern das Führungszentrum und die größte Militärbasis der USA mit Atomwaffen in Europa! Das erhöht nicht unsere Sicherheit in einem denkbarem weltweiten Konflikt in der hochgerüsteten Welt.

Das sollten Bundesregierung und Parlament bei ihrer Pflicht, Gefahren vom deutschen Volk abzuwenden, stets bedenken und danach auch handeln.

3. Was hat das Ganze mit Russland zu tun? Offiziell natürlich wieder einmal nichts. Aber es ist doch eine „Machtdemonstration gegen Russland“ (US General Cavoli). Wer glaubt heute noch an das Märchen, dass Russland Europa überfallen will und kann.

Sie waren doch nach dem Zweiten Weltkrieg in halb Europa und haben sich freiwillig nach der Wende zurückgezogen. USA-Truppen sind immer noch in Deutschland und halb Europa. Die Nato hat sich  (...) weiter nach Osten ausgeweitet.

Ich persönlich kann mich nur darüber wundern, dass Russland bei dieser Gefahr und den Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg noch so ruhig bleibt.

4. Wo bleibt die Friedens- und Abrüstungsbewegung? Ich bin mir bewusst, dass der Einzelne bei der heutigen Politik nichts an dem Problem ändern kann. Hier helfen nur Massendemonstrationen vor und gegen diese Manöver.

Mein Appell an die Jugend: über ihre Initiativen für Klimaschutz und gegen den weiteren Braunkohleabbau nicht den Kampf für die weltweite Abrüstung zu vergessen. Es könnte sie, wie vergangene Generationen, teuer zu stehen kommen. Noch ist Zeit dazu.

Siegfried Jäkel, Cottbus

Stopp der Militärtransporte

(...) 75 Jahre nach dem verhängnisvollen Krieg ist Deutschland immer noch ein Besatzungsland. Der ehemalige Sicherheitsberater von Präsident Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, hatte verkündet, dass Deutschland der Brückenkopf für die USA ist. Das hat ja nun auch bestens geklappt. Wir sind damit Dreh- und Angelpunkt für weltweite Kriegseinsätze des US-Militärs.

(...) Jetzt ist ein Großmanöver mit 37 000 Soldaten in Polen geplant. Im Rahmen der Mobilmachung werden von den USA Soldaten und Kriegsmaterial durch Deutschland Richtung Osten transportiert. In den vergangenen Jahren sind wir aber nie über Rücktransporte informiert worden. Gibt es die überhaupt? Geld hat beim und für das Militär noch nie eine Rolle gespielt.

In den vergangenen Jahrzehnten war kein deutscher Regierungsvertreter bereit, auch nur ansatzweise darüber nachzudenken, ob ein Abzug der US-Armee sinnvoll wäre. Ab 1990 war dazu Gelegenheit.

Stattdessen wird der US-Militärstützpunkt in Rheinland-Pfalz, einer von 700 weltweit, weiter ausgebaut und die Atomraketen werden weiter modernisiert. Wie lange müssen wir eigentlich diese US-Präsenz ertragen?

Bei den hoffentlich stattfinden Protesten gegen die Militärtransporte hat die Bewegung Fridays for Future beste Gelegenheit, sich gegen diese Ressourcen verschlingende, Umwelt belastende und Zukunft zerstörende, sinnlose Politik zu beteiligen und eindeutig Position zu beziehen. Es geht um ihre Zukunft. Unterstützung vom Bündnis 90/Die Grünen werden sie erwartungsgemäß nicht erhalten.

Klaus Fussan, Cottbus

Solche Manöver nicht zulassen

Dieses Großmanöver sollte man von der deutschen Politik nicht zulassen. Erstens dient diese Aufrüstung nicht dem Frieden. Kein Wunder, wenn Putin sich bedroht fühlt. Falls es zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt, finden diese wie immer weit weg von Amerika statt. Es es wäre wichtig, dafür auf die Straße zu gehen und zu protestieren.

Aber davon ist von Fridays for Future nichts zu hören. Die USA gibt bereits jetzt das meiste Geld in der Welt für Militär und Rüstung aus und fordert von Deutschland mehr Militärausgaben. Da sollte Deutschland nicht mitziehen, sondern sich für Abrüstung einsetzen.

Das Manöver ist eine große Umweltverschmutzung für die Luft und die Natur. Von den Bürgern verlangt man, mehr für die Umwelt zu tun, was mit Arbeitsplatzverlust, höheren Ausgaben und einer ungewissen Zukunft daher geht.

Wenn wir mehr für den Umweltschutz tun wollen, müssen alle mitziehen. Hier sieht man, wie ernst es die Politik damit meint und dass alles scheinheilig ist. Sie brauchen sich nicht zu wundern, wenn der Klimaschutz und die Politik von der Bevölkerung nicht ernst genommen wird.

Das Manöver kostet eine Menge Geld, welches für die Armen in Deutschland und in der ganzen Welt eingesetzt werden könnte. Es ist eine Schande für Deutschland, dass so viele zur Tafel gehen müssen.

Gudrun Neumann, Spremberg