Zur Meldung „Spreewasser kommt zum Großteil aus der Grube“ vom 2. Juli 2019: Am 30. Juni haben wir den Pinnower See nahe Guben besucht. Der Weg führte uns zu der Stelle, an der jetzt Grundwasser (!) dem See zugeführt wird, um ihn vor der drohenden Austrocknung zu bewahren.

Ein dort noch stehender ehemaliger Steg zeigt anschaulich den Wasserverlust der letzten Jahre. Das beiliegende Bild ist aussagekräftiger als alle in den letzten Jahren geführten Ausreden der Leag zur Ursache. Mehr als 3,6 Meter Höhenunterschied zur jetzigen Oberfläche des Pinnower Sees. Sollten die noch aktiven 2700 Tiefbrunnen der Tagebaue eines Tages mal deaktiviert sein – dann Spreewald und Cottbuser Ostsee ade!

Christian Dulitz, Guben