Zum LR-Beitrag „Halle-Attentäter legt Geständnis ab“ vom 12. Oktober 2019: Der AfD wird Antisemitismus vorgeworfen, weil sie gegen das rituelle Schächten von Tieren ist? Was ist hier los? Wo leben wir? Viele wissen vielleicht gar nicht, was Schächten ist.

Den Tieren, meistens Rinder, wird am Hals die Hauptschlagader aufgeschnitten, wenn sie Glück haben. Meistens wird einfach ein Querschnitt am Hals gemacht. Dann lässt man sie ausbluten, bis sie tot sind. Eine grausame Methode, um Tiere zu töten, und mit Recht in Deutschland (ohne Genehmigung, Anm. d. Red.) verboten.

Warum soll das dann für jüdische Mitbürger erlaubt sein? Hier stößt Religionsfreiheit an ihre Grenzen.

Und warum kann man 70 Jahre nach Kriegsende immer noch nicht über solche Dinge diskutieren, ohne in die rechte Ecke gestellt oder gar als Antisemit oder Nazi beschimpft zu werden?

Michael Fricke, Cottbus