Viele Abgänger der 10. Klasse in Senftenberg haben in den vergangenen Wochen ihre Prüfungen in den unterschiedlichsten Fächern abgelegt. Einige Schulabgänger werden mit ihren Ergebnissen zufrieden und andere unzufrieden sein. Mir geht es um diejenigen, die unzufrieden sind.
Ihnen wurde aufgrund der Corona-Krise eigentlich die Chance verwehrt, sich irgendwo in einigen Fächern doch noch zu verbessern, um somit auch die Gesamtnote des Abschlusszeugnisses zu verbessern. Es gab ab März Schulausfall. Sie erhielten im zweiten Halbjahr kaum eine Möglichkeit, die Noten irgendwie zu beeinflusse.

Cottbus

Was ich kritisiere ist, dass für aufgegebene Schulaufgaben die zu Hause erledigt werden sollten, keinerlei Benotung erfolgte. Keiner hatte also im zweiten Halbjahr die Chance, sich zu verbessern, was aber unter normalen Verhältnissen der Fall gewesen wäre. Denn eine oder zwei Noten mehr in den Fächern würden auch den Notendurchschnitt verändern können. Hier wurden eindeutig viele Schulabgänger benachteiligt, was sich letztlich durch das Abschlusszeugnis auch negativ auf den zukünftigen Berufswunsch und Berufsweg auswirkt.
Warum hat man diesen Schulabgängern die Chance verwehrt, sich zu verbessern? Ich möchte hiermit offiziell die Schulabschlussergebnisse des Abschluss-Jahrganges 2020 anzweifeln.
Klaus Jatzwauk, Senftenberg