Im Nachbarland Berlin wurde mit rot-rot-grüner Mehrheit ein Landesantidiskriminierungsgesetz beschlossen. (Demnach gilt: Wer sich von der Polizei diskriminiert fühlt, kann auf Entschädigung klagen, d. Red.) Die linksradikalen Grundlagen dieses Gesetzes befinden sich noch heute an vereinzelten Häuserwänden – ACAB – „All cops are bastards“, sinngemäß übersetzt „Alle Bullen sind Schweine“. Diese politische Mehrheit in Berlin stellt aktuell vom Staat eingesetzte Behörden wie Polizei und Feuerwehr unter den Generalverdacht der Diskriminierung.

Für die Polizei gilt, nach Anzeigen zum Einsatz stehen staatliche Organe in der Beweispflicht, aber für jeden Verbrecher gilt die Unschuldsvermutung. Hoffentlich müssen sich nicht bald die Kameraden der Feuerwehr und Polizeibeamte bei den fast täglich bekannten Kfz-Brandstiftern in Berlin entschuldigen. Vom Einsatz der Polizei anderer Bundesländer in Berlin sollte vor möglichen rechtlichen Verstrickungen künftig Abstand genommen werden. (...) Man kann nur hoffen, dass Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) die berlinhörige Politik in Brandenburg positiv beeinflusst. (Stübgen kritisiert die Beweislastumkehr zu Ungunsten der Polizei am Berliner Gesetz, d. Red.).
Es mangelt immer mehr an Respekt vor Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Ein autoritäres System kann nicht die Lösung sein, aber ein respektvolles Miteinander und Achtung gegenüber Menschen, die ihren Dienst tun, müssen möglich sein.
Wie wollen wir junge Menschen als Ordnungshüter und Retter gewinnen, wenn sie ihren Einsatz am Ende rechtfertigen müssen, egal, welches Individuum der Gesellschaft sich diskriminiert fühlt.  Ein weiteres Abdriften in die eingeschlagene Richtung sollte verhindert werden und jedem Steuerzahler, der staatliche Organe und vieles mehr finanziert, zu denken geben.
Peter Michel, Drebkau