Pflichtlektüre für Politiker
Ich muss mal eine Lanze brechen für die vielen tollen Leserbriefe, die zwingend zur Pflichtlektüre für unsere Politiker gemacht werden sollten. Denn egal, um welches brandaktuelle Thema es geht, aus ihnen sprechen Sachverstand und hohes fundiertes Wissen, welches man bei unseren Politikern oft vergeblich sucht.
Diese Leserbriefe sind die Stimme des Volkes und sie spiegeln die gegenwärtige Meinung einer breiten Masse, zu der auch ich mich zähle, wider.
Es kann nicht sein, dass unsere Regierung immer nur auf die eine als richtig vermarktete Meinung ihrer einseitigen Berater hört. Viele namhafte Ärzte, Virologen, Wissenschaftler haben berechtigte Bedenken zu den immer noch angeordneten Corona-Maßnahmen geäußert, mit nachvollziehbaren Begründungen. Sie werden als Corona-Leugner diffamiert. Das hat mit Demokratie nichts zu tun.
Wer im Biologieunterricht aufgepasst hat, sollte gelernt haben, dass Viren und Bakterien zu unserem Leben dazugehören. Ein Beispiel ist das Herpes-Virus. Fast jeder Mensch trägt es in sich, aber nicht bei jedem kommt es zum Ausbruch. Wer ein starkes Immunsystem hat, braucht sich auch vor dem Corona-Virus nicht zu fürchten. Jeder sollte seinen Verstand gebrauchen, nachdenken und nicht sofort alles glauben, was tagtäglich an Hiobsbotschaften verbreitet wird mit dem Ziel, Angst zu schüren. Angst macht unsicher und schwächt das Immunsystem! Die Maskenpflicht sollte in eine Wahlmöglichkeit umgewandelt werden. Wir sind freie Bürger und durchaus in der Lage, selbst zu entscheiden, ob eine Maske sinnvoll ist oder nicht. Es tut weh, ansehen zu müssen, was unseren Kindern mit diesen Maßnahmen angetan wird. Die seelischen Folge-Erkrankungen werden viel später in Erscheinung treten.
Schlussendlich muss ich der Verfasserin in einem früheren Leser-Brief auf dieser Seite Recht geben, dass die Berichterstattung zu den Corona-Erkrankungen in einem anderen Verhältnis dargestellt werden sollte, nämlich der Anteil der Erkrankten oder Infizierten an der Gesamtbevölkerung. Dies ergibt ein völlig anderes Bild. Beispiel Landkreis Bautzen mit aktuell zwei Erkrankten bei 300 000 Einwohnern, das sind 0,0006 Prozent. Der Anteil der an Grippe Erkrankten ist in den Herbst- und Wintermonaten garantiert höher!
Isa Markur, Lauta
Nun ein dickes Lob
Nachdem ich schon zweimal in einem Leserbrief über die LR „gemeckert“ habe, möchte ich heute ein dickes Lob aussprechen – und zwar für die Kinderseite, die mich seit Monaten begeistert.
Ganz unterschiedliche Themen wurden hier nicht nur informativ aufbereitet, sondern auch gestalterisch sehr schön umgesetzt. Wie gesagt, auch als Erwachsener kann man da noch etwas lernen! Ich hoffe, die Ideen gehen nicht so schnell aus. Ich freue mich auf die nächsten Seiten.
Karin Heym, Doberlug-Kirchhain