Es heißt, Museen seien keine Banksafes, dass Täter manchmal brutal vorgingen und Wachleute keine ausgebildeten Einzelkämpfer seien.

Museen sind Schatzkammern

Warum nicht? Museen, in denen Kunstschätze im mehrfachen Milliardenwert ausgestellt sind, müssen wie Banksafes gegen Angriffe geschützt werden. Der Wachschutz in solchen Schatzkammern muss als möglicher Kampfeinsatz zur Abwehr eines Angriffs auf die nationale Sicherheit begriffen werden

Sind die Wachleute im Grünen Gewölbe ausreichend auf brutale Raubüberfälle vorbereitet? Es sind hoffentlich keine Senioren im Rentenalter oder Leute, die sich noch ein paar Euro hinzuverdienen wollen. Hier scheint es eine Schwachstelle im Sicherheitskonzept des Dresdner Museums zu geben.

Ein Angriff bewaffneter Räuber kann leicht in eine tödliche Attacke auf die Wachmänner selbst umschlagen. Beispiele gibt es genügend. Warum sind sie nicht schwerbewaffnet, wenn sie nachts ihren Dienst ausüben? (...)

Notfalls schießen

Es reicht nicht, Bildschirme zu überwachen und bei Gefahr  einen Alarmknopf zu drücken oder die 110 zu wählen. Wenn Räuber eingebrochen sind, müssten diese Wachleute sofort zu Pfefferspray und Schusswaffen greifen und die Angreifer so bekämpfen.

Auch mit Schüssen, um die Verbrecher außer Gefecht zu setzen, ohne sie gleich zu töten. Nur so könnte eine abschreckende Wirkung erzielt werden.

Peter Jähnel, Cottbus