Mit Verwunderung lasen wir diesen Beitrag. Scheinbar hängt es wirklich an der Informationspolitik.Offensichtlich gibt es unterschiedliche Informationsstände und die Akteure arbeiten eher nebeneinander als miteinander.

Die Geschwindigkeit des Netzes war bei uns schlecht und an manchen Tagen gar nicht zu gebrauchen. Seit Jahren wurde an unserem Verteilerkasten mindestens einmal wöchentlich gewerkelt. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie oft dort aufgegraben und an Kabeln und Muffen herumgefrickelt wurde. Nichts wurde besser, eher schlechter.

Im Frühjahr 2019 war es an einem Tag wieder mal soweit und ich befragte die mit der Arbeit beauftragten Mitarbeiter der Telekom, ob das wohl bald was wird mit schnellem Netz. „Ach, das wird noch lange nicht, das was wir hier machen sind alles nur Provisorien“, lautete die Antwort.

Irgendwann war ich auch 2018 mal bei unserem Bürgermeister nachfragen, ob für die Zukunft mit schnellem Netz zu rechnen sei, und er konnte mir gar keine Hoffnung machen. Dann ging aber plötzlich alles doch ganz schnell. Es standen wieder mal Wahlen vor der Tür. Vielleicht hat das den Eifer etwas angestachelt?

Der Netzausbau wurde in unserem Wohngebiet im August 2019 begonnen. Das neue Kabel wurde verlegt und die neuen Verteilerkästen gesetzt. Der alte Kasten verschwand. Sogar Gras wurde ausgesät, um die Spuren der Erdarbeiten zu beseitigen. Die Ausführung erfolgte durch eine Fremdfirma..

Ab Oktober gab es dann Anschreiben der Telekom, das nunmehr 50 bzw. 100 MBit zur Verfügung stehen. Am neuen Verteilerkasten wurde auch darüber informiert. Zwischenzeitlich wird durch die Telekom auch in den Geschäften für das schnelle Netz geworben.

Nun sind schon viele unserer Bekannten und auch wir umgestiegen. Es funktioniert prima. Insgesamt eine echte schöne Überraschung in der Vorweihnachtszeit.

Günter Wöhner, Peitz