Was kosten eigentlich diese Beraterfirmen aus Bayern, und warum nicht Geld im eigenen Bundesland belassen? Wir haben unzählige Jahrgänge an Universitäten, die Betriebswirtschaftslehre studieren – wo sind die nach dem Abschluss? Hat Brandenburg nicht einen Experten, der rechnen kann und diesem Klinikum zu einer guten Lage verhilft? (Seit Jahresbeginn wird das Klinikum, das 2018 und 2019 mit Fehlbeträgen von 4,5  bzw. knapp 5 Millionen Euro abschloss, von der Münchener Beraterfirma WMC Healthcare geführt, d. Red.)
Patientenbefragung wäre hilfreich
Hier werden immer wieder neue Chefärzte und Geschäftsführer eingestellt – die alten kosten enorme Summen – und was hat sich für die Patienten verbessert? Ist das Klinikum, sind die Stationen sauberer, das Personal freundlicher, Ärzte der deutschen. Sprache mächtiger? Hier wären Patientenbefragungen hilfreich, denn der Ruf ist nach wie vor mehr als fragwürdig. Bis heute will kaum ein Kranker freiwillig in dieses Haus in Senftenberg, und dass mit Angehörigen älterer Patienten freundlich umgegangen wird, scheint nicht vorgesehen. Wenn nur immer an einzelnen Symptomen herumgewurstelt und stets nur Geld reingepumpt wird, ist die Wurzelbehandlung nicht einmal begonnen worden.
Ein Beschwerdeschreiben wird in aller Regel nicht beantwortet und wenn, dann nach Monaten mit dem Verweis, dass alles nie der Realität entspräche. So kann man auch alles schönreden und einfach abschmettern. Wenigstens in Senftenberg liegt der Verdacht mehr als nahe.
Ob nun weitere Millionen – vermutlich auch an externe Beraterfirmen – diese Zustände wirklich verbessern? Wie heißt es immer so schön: „…der Fisch stinkt immer zuerst….“! Schade um diese vielen Millionen.
Marina Struzyna, Meuro