Im zweiten Halbjahr hat es so gut wie keine Noten gegeben, normalerweise können sich die Schüler im zweiten Halbjahr verbessern.

Bildungsministerium: Für die Bildung von Abschlüssen in der Sekundarstufe I werden die Leistungen des gesamten Schuljahres herangezogen. Es gibt keine Regelung, wonach die Leistungen der Schülerinnen und Schüler vorrangig im 2. Halbjahr für die abschließende Leistungsbewertung zum Schuljahresende maßgeblich sind.

Seit Mitte März waren Schüler zwar im Home schooling und bekamen Aufgaben dafür. Aber diese dürfen nicht bewertet werden.

Die abschließende Leistungsbewertung zum Ende des Schuljahres erfolgte auf der Grundlage der bis zum 18. März 2020 erbrachten Leistungen und unter Berücksichtigung der Leistungsentwicklung  des Schülers im Verlauf des gesamten Schuljahres.

Leistungen, die nach dem 18. März im häuslichen Bereich auf der Grundlage eines schulischen Angebots erbracht werden, können im Einzelfall in die abschließende Leistungsbewertung eingehen, wenn dies der Schülerin oder dem Schüler vorher bekannt gegeben wurde und eine mögliche Unterstützung durch Dritte (etwa Eltern) im Rahmen der Gewichtung der erreichten Note gegenüber allen sonstigen Noten berücksichtigt wird.

Durch den seit Anfang Mai nur temporär stattfindenden Präsenzunterricht (Wochentage oder Wochen im Wechsel) gab es kaum Möglichkeiten, Noten zu bekommen.

Im wiedereinsetzenden Präsenzunterricht ab 27. April sollten in der Jahrgangsstufe 10 vorrangig prüfungsrelevante Fächer (Deutsch, Mathematik und Englisch) unterrichtet werden, um  Schüler auf die zentralen Prüfungen vorzubereiten. Die Schulen hatten aber die Möglichkeit, auch Präsenzunterricht in anderen Fächern anzubieten bzw. Leistungsüberprüfungen auch in anderen Fächern vorzusehen, um  noch Leistungsbewertungen vornehmen zu können. Die Schulen haben sich sehr verantwortungsbewusst bemüht, die Leistungsentwicklung der Schüler während des gesamten Schuljahres abzubilden, auch vor dem Hintergrund zum Erwerb von Schulabschlüssen.