Was ich zum Thema Erhöhung der Dieselpreise zu sagen habe? Ich bin zu hundert Prozent auf mein Auto angewiesen, da ich dienstlich in ganz Deutschland unterwegs bin, dort betreue ich Baustellen von öffentlichen Auftraggebern.

„Das soll mir Greta mal erklären“

Greta könnte diesbezüglich fordern, dass ich mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln fahren soll. Dann soll mir Greta bitteschön erklären, wie ich für drei Tage die persönlichen Sachen, die Arbeitssachen und Ordner transportieren soll.

Ich wohne in einer ländlichen Gegend, die einzige Verbindung zur nächsten Kleinstadt wäre der Schulbus, der nicht oft fährt.

Ich betreue außerdem noch meine pflegebedürftige Mutter, welche ich nur mit einem SUV transportieren kann. In ein anderes Auto bekomme ich sie nicht rein.

Vor einem Jahr habe ich meinen vier Jahre alten SUV mit Schadstoffklasse vier verkauft. Natürlich unter Wert (...). Ich musste ja damit rechnen, dass ich mit dem Fahrzeug die Baustellen in den Städten nicht mehr anfahren kann.

Also kaufte ich mir einen SUV mit Schadstoffklasse sechs, in der Hoffnung, dass ich Ruhe habe. Jetzt kommt die nächste Keule.

Die Politik verzapft Blödsinn

Ich würde mir manchmal wünschen, dass alle Pendler, die auf das Auto angewiesen sind, gleichzeitig eine Woche zu Hause bleiben. Vielleicht würden die Politiker und Greta wach werden und auch einmal über den Blödsinn nachdenken, den sie verzapfen.

Ich kann es mir nicht mehr leisten arbeiten zu gehen, wenn die Dieselpreise steigen und die Kilometerpauschale wegfällt. Dies geht sicherlich nicht nur mir so.

Rita Thiele, Luckau

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