Ich bin erschüttert, mit welchen Ideen das Umweltbundesamt die Bevölkerung überschüttet. Wenn der Kraftstoff um so viel teurer wird, wird sich in meinem Leben viel ändern, denn ich werde mein Auto verschrotten müssen, weil verkaufen dann nicht mehr geht. Meine Schwiegermutter muss dann mit dem Vorlieb nehmen, was ich für sie einkaufe, denn ohne Auto kann sie ja nicht mehr mitkommen, geschweige denn zum Arzt oder Friseur gebracht werden (sie lebt auf dem Land). Mein Hobby Motorradrennen wird auch ohne Auto nicht realisierbar bleiben und meine Familie (wohnt in Sachsen) wird wohl auch nicht mehr so oft mit Oma und Opa zusammen sein können. Es sei denn, ich kann mit einer super Infrastruktur bei Bus und Bahn den einen oder anderen Besuch machen, Taxi wird ja sicher nicht mehr bezahlbar sein. Für mich wäre eine ganz andere Belastung auf unseren Straßen viel besser zu beheben, die vielen Lkw auf den Straßen sollten besser nicht nötig sein, da die Bahn die Transporte übernehmen kann. Genauso unverständlich ist für mich, wenn Waren um Gewinnmaximierung zu erreichen, durch ganz Europa transportiert werden. Es gibt noch viele unverständliche Dinge, die im Klimaschutz schief laufen, das alles und noch andere Dinge kann ein in Berlin lebender Bundesangestellter natürlich nicht so richtig einordnen,weil da ja S- und U-Bahnen vorhanden sind, um die Fahrten ohne Auto zu gewährleisten. Der betuchte Beamte wird aber weiter seinen dicken SUV bewegen, denn für ihn sind gestiegene Benzinpreise ja kein Hemmnis, weil die „Diäten“ ja hoch genug sind. Um es deutlich zu sagen ich habe nichts gegen Umweltschutz und versuche auch in meinem Leben bewusster zu agieren (Müllvermeidung, wenig Auto fahren, regional einkaufen usw.) aber solche unausgegorenen Forderungen sind für jeden Normal- Verdienenden oder Rentner Horrorszenarien.

Frank Pawski, Finsterwalde