Die Meinung von Herrn Baumert (Anm. der Redaktion: Es handelt sich nicht um einen Meinungsbeitrag des Redakteurs Bodo Baumert, sondern um einen recherchierten Bericht, dem u.a. Quellen wie das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Sachsen und das Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zugrunde liegen) widerspricht all meinen Erfahrungen als Gartenbesitzer. Im Januar 2020 sind in Cottbus 43,4 l/m² gefallen im Gegensatz zum Januar 2019 mit 41,8 l/m², dem Januar 2018 mit 17,2 l/m² und dem Januar 2017 mit 25,4 l/m².

Außerdem sind von diesen Mengen 100 Prozent in das Erdreich eingedrungen, im Gegensatz zu Jahren mit trockenem, gefrorenen Erdboden, auf den dann Schnee gefallen ist, der im Frühjahr von der Sonne weggeleckt wurde, also kein Wasser in den Boden gelangt ist. Weiterhin regnet es in Cottbus das ganze Jahr ruhig ohne wolkenbruchartige Mengen, von denen bis 80 Prozent weggeschwemmt wurden.

Woher Herr Baumert seine Weisheit von den 20 Litern und der beginnenden Dürre hat, ist mir rätselhaft, mein Frühbeet ist über Spatentief durchfeuchtet. Vielleicht sollte Herr Baumert sich mal von seinem Schreibtisch erheben und in die Natur gehen.

Gottfried Schneider, Cottbus