Was für schwachsinnige Entscheidungen werden von der Politik getroffen?: Subventionen in Milliardenhöhe für den Bau der Umwelt zerstörenden, gefährlichen und teuren Batterien für die nicht alltagstaugliche E-Mobilität. Es ist doch allgemein bekannt, dass die Gesamtbilanz der batteriebetriebene E- Autos schlechter abschneidet als die der Verbrenner.

Warum also eine derartig euphorische Entscheidung? Die batteriebetriebene E-Mobilität ist wegen ihrer Gefährlichkeit und der Vielzahl ungelöster Probleme (Bordspannung 300 bis 800 Volt, Brand- und Explosionsgefahr, hohes Gewicht bis 650 Kilo) und wegen des Preises (350 Euro/KWh – errechnet aus Neupreis des Autos und Leistung der Batterie) nicht zukunftsfähig.

Für den Rohstoffbedarf dieser Batterien (Cadmium, Lithium) plündern wir die ärmsten Länder dieser Welt aus und zerstören damit die Lebensgrundlage dieser Menschen.

Darüber hinaus ist nach Ausstieg aus der Atom- und Kohleverstromung die Stromversorgung der Ladesäulen für die geplanten zehn Millionen E-Autos ungeklärt.

Wie irrsinnig sind also derartige Entscheidungen, und warum macht die Automobilindustrie diesen Schwachsinn mit?

Hermann Bawey, Cottbus

Hinweis der Redaktion: Dass die Bilanz von E-Autos schlechter ist als von Verbrennern ist das Ergebnis einer umstrittenen Studie vom Ifo-Institut, die mittlerweile von mehreren Seiten widerlegt widerlegt wurde. Laut einer Broschüre des Bundesumweltministeriums schneidet eine heute gekauftes, markttypisches Elektroauto im Vergleich mit Verbrennern unter Klimagesichtspunkten besser ab. Im Vergleich mit einem besonders sparsamen Dieselfahrzeug liegt der CO2-Vorteil eines Elektroautos demnach bei 16 Prozent, gegenüber einem modernen Benziner bei 27 Prozent.