Der Beitrag von Rüdiger Jungnickel vom 12. Januar 2020 in der Lausitzer Rundschau spricht mir aus dem Herzen.

Wie scheinheilig und verlogen ist die öffentlich propagierte Klimapolitik in Bezug auf die Verstöße der Rüstungspolitik in allen Ländern?Nur Stückwerk, was betrachtet wird, keine Gesamtzusammenhänge werden erläutert.

Es wird nicht erwähnt, welche schädlichen Auswirkungen die bisher stattgefundenen Atomwaffenversuche, die ständig stattfindenden Kriege auf dieser Welt, das neuerlich angelegte Großmanöver der Nato in Polen und dem Baltikum auf die Umwelt, das Klima und auf das Fortbestehen der Menschheit haben.

Nein, es wird penetrant auf die „schmutzigen“ Dieselautos der Bevölkerung verwiesen. Wieder werden die kleinen Leute zur Kasse gebeten.

Die Rüstungsbetriebe müssten die Aufwendungen für Not, Elend, Vertreibung und Wiederaufbau der mit ihren Waffen zerstörten Länder bis auf den letzten Cent bezahlen. Aber nein, das Gegenteil passiert. Maximalgewinne werden eingestrichen, um sich die Taschen zu füllen und um noch mehr und noch perfidere Waffen zu erfinden und zu produzieren.

Wie verrückt und ignorant sind eigentlich die Verantwortlichen für die Desaster in dieser Welt?

Das Klima und die Umwelt können nur gerettet werden, wenn dieses System der Ausbeutung, der Gier und der Unmenschlichkeit ein Ende gefunden hat, und ein friedliches System entsteht, in dem der Mensch an erster Stelle steht und nicht die Gier nach Geld und Macht. (...)

Friedemann Lehmann, Cottbus