Was soll hier vermittelt werden? Erwartet der Verfasser, dass die geneigten Leser (die nicht immer Fachleute sind) vor Ehrfurcht erblassen und glauben, ein Perpetuum Mobile gibt es doch?

Dann hätte er die notwendige Aufklärung sicher nicht unterschlagen, wie: Durch welche Maßnahmen/Zusammenhänge entstehen denn die sagenhaften Einsparungen an Kohlendioxid, Stickoxid-Ausstoß, Energie und Diesel (in Millionen Litern).
Wo kommt hohe Effektivität her?
Aufgrund der Darstellungen reime ich mir mit meinem Nichtwissen Folgendes zusammen: Wenn eine Lok ihren alten Dieselmotor behält (ist laut Artikel möglich) und dieser wird mit einem Generator gekoppelt, der dann das neuartige super Lithium-Ionen-Batteriesystem auflädt, mit dem dann ein Elektro-Fahrmotor gespeist wird, entstehen doch erhebliche Übertragungsverluste, und am Elektromotor bleibt nur ein geringer Leistungsanteil übrig. Die mechanische Kraftübertragung des Dieselmotors müsste auch erhalten bleiben, damit man von einem Hybrid sprechen kann. Wo kommt die behauptete Erhöhung des Wirkungsgrades und der Effektivität her – aus den Übertragungsverlusten und aus dem beibehaltenen alten Antrieb jedenfalls nicht. Diese Aussage wäre für viele Leser sicher äußerst interessant. Siegfried Meister, Lübbenau