Bei der Planung des Bahnhofsvorplatzes haben sich die Verantwortlichen wohl nicht viel Gedanken gemacht? Sonst würden jetzt im Nachhinein nicht die gravierenden Fehler auftreten.

Bei den vielen Straßenbahnsteigen ist nicht eine Trennwand.Wenn man hier auf die Straßenbahn wartet, zieht es von allen Seiten und eine Erkältung ist vorprogrammiert.

Kommt man von einer Busreise zurück, müssen die Busse am Anfang des Vorplatzes parken .Die Taxihaltestellen sind aber am entgegengesetzten Ende. Da es sich bei Busfahrten meistens um ältere Bürger handelt, die oftmals noch zusätzlich einen Rollator bei sich haben, ist es unzumutbar mit dem gesamten Gepäck quer über den Bahnhofsvorplatz zu laufen. Außerdem ist es eine große Gefahrenquelle.

Und zum Schluss die Straßenbahnanschlüsse: Wie kann es sein, dass man bei einem zehnminütigen Rhythmus der Linie 4 fast grundsätzlich zehn bis 18 Minuten warten muss? Ich habe es schon einmal bei der Geschäftsstelle von Cottbusverkehr am Blechen Carré angesprochen. Da hieß es: „Machen Sie es schriftlich, aber sie bekommen sowieso keine Antwort.“

Ursula Wallstab, Cottbus