Visionen sind nötig, aber alles in geordneter, in sinnvoller und nachvollziehbarer Reihenfolge. Seit zehn Jahren zum Beispiel sind einseitig die Bürgersteige der Wilhelm-Riedel-Straße und der Willy-Brandt-Straße gesperrt.

Die Sandower Brücke ist straßenseitig nur unter großen Gefahren von Radfahrern zu befahren. Jahrelange, nachgewiesene explizite Vorschläge – die LR berichtete – wurden negiert. Keine Antwort vom Oberbürgermeister.

Und zur Fragestunde beim Stadtparlament dann im November die Lüge: „Es gibt keine Vorschläge für eine verbesserte Verkehrsführung“! Dabei führe ich hier nicht mal mehr den Schandfleck in der Innenstadt und die völlig verkotete Puschkin- und Stadtpromenade an.

Wichtiger wäre derzeit, eine umweltverträgliche ÖPNV-Verkehrsanbindung an den neuen Ostsee praktisch umzusetzen. Meinen Vorschlägen für Oberleitungsbusse, wie sie sehr erfolgreich in Eberswalde fahren und auch für die Erweiterung des alten DDR-Straßenbahnnetzes durch Oberleitungs-Busse, denn da fehlen die Schienen, geht man nicht nach.

Moderne O-Busse und sogar Straßenbahnen können diverse Strecken sogar ohne Oberleitung fahren, sind also auch variabel einsetzbar. Warum neue Baustellen aufmachen, obwohl alte nicht realisiert wurden?

Zum Ostsee werden wir über Ampelkreuzungen fahren müssen, da bei der Umgehungsstraße vergessen wurde Brücken oder Tunnel zu bauen. Da liegt bereits der „Hase im Pfeffer“ werte Baudezernentin Frau Tzschoppe. Erst denken, dann sinnvoll handeln. Aufruhr und Panik in der Bevölkerung sind zu vermeiden.

Klaus Hanschke, Cottbus

Bezugnehmend auf den Beitrag „Altstadt: So soll das Parken geregelt werden“ in der LR vom 21. Januar 2020, stellt sich für mich die Frage, warum sollen Stellplätze entlang einzelner Straßen wegfallen?

Gebührenfreies Kurzparken in Anlieger-Straßen und in vorhandenen Parkhäusern wie zum Beispiel am Carl-Thiem-Klinikum bis zu 30 Minuten wäre sinnvoll. Dies würde auch zur besseren Auslastung beitragen.

Und was ist mit dem neuen Parkleitsystem einschließlich Echtzeitsystem gemeint? Eine Erläuterung oder Vorstellung in der LR wäre sehr hilfreich.

Ich bin schwerbehindert und auf das Auto bei Kurzbesuchen im Cottbuser Zentrum, etwa der Burgstraße oder Am Turm, angewiesen und hoffe auf bessere Parklösungen .

Hans Sachs, Cottbus