Niemand ist gern auf fremde Hilfe angewiesen. Wenn man Pflegebedürftig ist, lässt es sich leider nicht vermeiden. Ständig wird aber nur über die Kosten in Pflegeheimen diskutiert.

Meine Mutter kann trotz ihrer Pflegebedürftigkeit und ihres schönen Alters von 80 Jahren noch in ihrem häuslichen Umfeld leben, worüber ich sehr froh bin. Soweit es mir möglich ist, unterstütze ich sie dabei. Die morgendliche Toilette und das Frühstück übernehmen der Pflegedienst. Das Mittagessen erfolgt durch die Lieferung „Essen auf Räder“, wo auch kurz mal nach dem Rechten gesehen wird.

Das ist das Spiegelbild der Politik

Dass der Pflegedienst jährlich die Preise erhöht, ist schon zur Normalität geworden. Dass jetzt aber auf den Mahlzeitendienst „Essen auf Rädern“ Umsatzsteuer erhoben wird, ist das Spiegelbild unserer Politik(er).

Gesundheitsminister Jens Spahn würde gern Pflegebedürftige entlasten und Finanzminister „Dagobert“ Scholz kriegt den Ranzen nicht voll. Welche Steuer kommt als Nächstes? Ist die Regierung wirklich auf diese sieben Prozent Steuereinnahmen von Rentnern und Pflegebedürftigen angewiesen?

Sind wir das melkende Vieh?

Ich glaube, bei der ganzen Steuerverschwendung sicherlich nicht. Oder gerade deswegen!? Trotz Corona und Kanzlerfrage ist es an der Zeit, die deutschen Steuerzahler zu entlasten. Oder sind wir das Vieh, welches man melken kann, bis nichts mehr kommt und dann ab auf die Schlachtbank?

Aber eins ist sicher: Auch Rentner, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sind Wahlberechtigte. Wer derzeit nur abgezockt wird, sucht sich halt eine Alternative auf dem Stimmzettel! Kommt runter von eurem hohen Ross, vom Diätenirrsinn und zollt dem deutschen Steuerzahler Respekt und Anerkennung. (...)

René Engelhardt, Cottbus