Es tut mir in der Seele weh. Als ich heute las, dass die Blumengeschäfte auch schließen mussten, kam bei mir Unverständnis hoch. Erst mal sind es doch gerade in dieser schweren Coraonazeit Blumen, die einem beim Anblick ein Lächeln schenken. Und wenn nun die Blumenhändler viele Blumen in die Tonne werfen müssen, tut mir das in der Seele weh! Aber können Blumengeschäfte diese Einbußen überhaupt verkraften?

Ich weiß von einer Freundin, welche mal ein Blumengeschäft hatte und als Floristin die schönsten Sachen aus Blüten gestaltete, wie schwer es ist, finanziell zu überleben.

Wir sind doch alle sehr vorsichtig im Umgang mit anderen Menschen geworden, um eine Ansteckung zu verhindern. Warum können nicht zum Beispiel Schilder mit dem Hinweis „Bitte einzeln eintreten“ oder „Abstand halten“ angebracht werden, um den Blumenhändlern die Möglichkeit zu geben, ihre Pflanzen zu verkaufen und (...) finanziell zu überleben. Noch dazu können sie mit ihren Blumen den Menschen Freude und Mut geben! Wir brauchen nicht nur Lebensmittel. Blumen sind auch Leben!

Martina Liese, Doberlug-Kirchhain