Im Rentenniveau weit hinten
Der Artikel ist nicht nur deshalb so interessant, weil er eine totgeschwiegene Wahrheit kenntlich macht, sondern auch, weil sich alle Spitzenfunktionäre von CDU/CSU über SPD bis zu Grünen und FDP kaum zum Thema äußern.
Wir sind das reichste Land Europas und stehen in der Statistik der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung an etwa 20.(!) Stelle weltweit im Rentenniveau, also der Rente im Verhältnis zum letzten Einkommen.
Warum ist das so? Weil die Rentenkasse durch ein unseliges System des Nichteinzahlens durch Beamte und Politiker, aber auch durch Millionen an Einwanderern in unser Land geplündert wird. Offensichtlich ist der Anteil an versicherungsfremden Leistungen so hoch, dass die normalen und fleißigen Bürger des Landes zukünftig unter 45 Prozent im Rentenniveau absinken (zum Vergleich Österreich: etwa  80 Prozent).
Für mich sind die politisch Verantwortlichen nicht tragbar, die so etwas zulassen. Aber wir sollen solche „Volksvertreter“ demnächst wieder wählen – vielleicht muss man über einen Denkzettel nachdenken. Zu diesem Thema würde es sich lohnen zu demonstrieren und nicht wegen angeblicher Einschränkungen von Grundrechten in Zeiten der Corona-Epidemie.
Wolf Hinke, Hoyerswerda
Warten auf Gerechtigkeit
Endlich mal jemand, der es auf den Punkt bringt. Die Politiker sind ja Nutznießer des Ganzen, also, sie haben keinen Grund zur Änderung. Ich hoffe nur, dass ich es noch erlebe, dass sich in diesem maroden Rentensystem was ändert. Leider wird Herr Bartsch mit seiner Meinung im Bundestag nicht die Mehrheit erreichen, sodass es vom Tisch gefegt wird.
Aber vielleicht siegt ja eines Tages die Gerechtigkeit, und alle Rentner bekommen nach 30 Jahren Vereinnahmung und einem langjährigen Arbeitsleben ihre wohlverdiente Rente, von der sie auch leben können. Ratsam wäre es, allen Bürgern hierzu die Entscheidung zu überlassen.
Jutta Förster, Cottbus
Weg mit Luxusversorgung
(...) Träumen Sie weiter, Herr Bartsch! All die Beamten haben dafür null Interesse. Und es endet in der Politik nicht bei den Luxus-Diäten und Pensionen, allein die Grundberechnung der Altersbezüge ist ein Schlag ins Gesicht der produktiven und dienstleistenden Gesellschaftsmitglieder. Hinzu kommen massenhaft steuerfreie oder steuergeminderte Zulagen bei Beamten – und alles wird aus Steuergeld der Allgemeinheit entnommen.
Nicht anders die Pflege- und Gesundheitsversorgung: Für Beamte zahlt der gesetzlich Krankenversicherte und Steuerzahler  zwischen 70 und 50 Prozent als „Beihilfe“ für die gesamte Familie mit, da die nur mit 30 Prozent am regulären Privatversicherungs-Beitrag beteiligt werden. (...)  Da wird wohl nicht einer der 709 Bestversorgten ernsthaftes Interesse an sozialer Ausgewogenheit haben! Sind doch im Bundestag nicht nur nicht zahlende Berufsgruppen oder „Experten“ ohne Berufs- oder Studienabschlüsse, und Kevin Kühnert strebt nun auch dahin. Lohnt sich doch, denn der Bürger muss ja zahlen, und Nebenjobs auf Vortragsreisen oder in Talksendungen bringen zusätzlich Geld – warum also richtig arbeiten? Beamtenstatus steht nur denen zu, die ihr Leben und ihre Gesundheit jeden Tag für andere aufs Spiel setzen. Sind das unsere Beamten oder gar Politiker?
So bleibt alles wie gehabt: Armut für die, die alles erarbeiten, und Reichtum für alle, die sich genau daran nur sehr begrenzt beteiligen!
Marina Struzyna, Klettwitz
Anmerkung der Redaktion: Nach acht Jahren Mitgliedschaft im Bundestag gibt es eine Mindestpension von 1700 Euro, gezahlt wird ab dem 65. Lebensjahr.
Für die Ermittlung der Beamtenpension gibt es nur zwei Bezugsgrößen. Die Mindestversorgung beläuft sich auf 35 Prozent der ruhegehaltsfähigen Bezüge, des letzten Gehaltes. Die Obergrenze beträgt 71,75 Prozent. Diese betrug bis zum Jahr 2001 noch 75 Prozent, wurde jedoch durch das Versorgungsanpassungsgesetz schrittweise gemindert. Die Höchstversorgung setzt jedoch auch eine Dienstzeit von 40 Jahren voraus. Quelle: www.seniorenbedarf.info.de