Frau Budke ist schon schockiert über die verbale Gewalt gegen das Aktionsbündnis? Mich schockiert dagegen die physische Gewalt der jungen Menschen. Leider hat sich dies auch wieder an diesem Wochenende gezeigt, wenn vielleicht auch nicht so dramatisch wie in der Vergangenheit.

Ich frage mich, wie kann ich als Gegner der Auffassung dieser Menschen meine Meinung zu Gehör bringen? Ich will mich weder mit verbaler noch mit physischer Gewalt den Argumenten entgegenstellen, sondern realistisch auf der Grundlage fundierter Sachverhalte die Energiewende unterstützen.

Diese fundierten Sachverhalte aber werden von Ende Gelände einfach negiert. Ich wünsche mir sehr, dass endlich unsere Rechtsprechung mit der notwendigen Konsequenz gegen solche Störaktionen wie am Wochenende vorgeht.

Leider sind diese Ergebnisse der Rechtsprechung, wie wir sie in der Vergangenheit hatten, dazu angetan, dass nicht nur die Bevölkerung sondern auch Polizeibeamte die Fassung verlieren (...).

Vielleicht sollten Frau Budke bei ihrer Unterstützung der Bewegung einmal überlegen, wer letztlich auch ihr Studium und das ihrer Kommilitonen finanziert. Das sind nämlich auch die Kumpel der Energiebetriebe und die Betriebe selbst.

Denn ohne die Steuern dieser Kumpel und der Industrie wäre auch ihr Studium nicht möglich. Bildung ist nicht zum Nulltarif zu haben und hier fehlt auch heute bereits einiges an Finanzen.

Vielleicht wäre es hilfreich, wenn Frau Budke oder ein Teil ihrer Freunde aufgrund ihrer Kenntnisse der Umweltproblematik sich in Hilfsprojekten in Entwicklungsländern engagieren und dort Hilfe vor Ort leisten, um so gleich von Beginn an Fehler in der Energiewirtschaft zu verhindern.

Das wäre dann eine reale Tat für den Klimawandel.

Margitta Schicht, Döbern