Auf der Titelseite der Lausitzer Rundschau vom 10. März wird Susanna Karawanskij als Allzweckwaffe der Linken bezeichnet. Im Artikel wird dann noch von „rekrutieren“ geredet. Eine Politikerin, eine Frau und Wissenschaftlerin wird zur Allzweckwaffe einer Partei gemacht und sie wird rekrutiert vom Landesverband. Damit wird Frau Karawanskij durch die Presse und den Landesverband ihrer Partei zum Objekt gemacht und herabgewürdigt.

Eigentlich sollen Politiker die Gesellschaft, das Zusammenleben gestalten und als Vertreter der Bürger aktiv für unsere Zukunft arbeiten. Ich denke es wird dabei zu viel im „Kampfmodus“ gehandelt, geschrieben und geredet. Eine Abrüstung in der Sprache würde der Sache und allen Beteiligten guttun.

Hier sollten gerade die Medien mit gutem Beispiel vorangehen.

Also, auf Ihr Redakteure!

Rainer Böhmchen, Finsterwalde