Ruhlands Ex-Bürgermeister kann es einfach nicht begreifen, dass er abgewählt wurde. Nicht, dass er nur die Bürgermeisterwahl mit seiner Klage beanstandet, jetzt auch noch die des gesamten Parlamentes der Stadtverordnetenversammlung. Damit tritt er selbst seiner eigenen Fraktion in den Rücken! Welch glorreiche Handlung!

Peinlich für die CDU

An dieser Stelle muss man sich die Frage stellen, wie lange will die CDU mit diesem Mann überhaupt noch zusammen arbeiten?

Wie peinlich diese Situation es den jetzigen Fraktionsmitgliedern der CDU der Stadtverordnetenversammlung Ruhland ist, konnte man genau spüren, als ich sie direkt darauf in der letzten Sitzung angesprochen habe.

Nicht, dass diesem Herrn Kminikowski sichtlich egal ist, dass mit seinem Verhalten die Arbeit des Parlamentes gelähmt ist, nein, er nimmt sogar vorsätzlich mit seinem Klageantrag in Kauf, dass dadurch unter Umständen erneute Kosten für die Stadt entstehen, die ausschließlich aus den freiwilligen Aufgaben genommen werden müssen.

Vereine könnten damit ihre beantragten Zuschüsse nicht bekommen usw.! Das nimmt dieser Mann so einfach ohne Skrupel hin!

Kminikowski verspielt Vertrauen

Kommen jetzt weitere, mehr als 7500 Euro, die die Ruhlander Steuerzahler berappen müssten noch dazu? Welcher Ruhlander Bürger will dann diesem Mann noch sein Vertrauen als Abgeordneten entgegenbringen?

Weiterhin scheint er sich seiner Klage nicht mal so sicher zu sein, denn die Fristverlängerung, die von seinem Anwalt für die Klagebegründung beantragt wurde, lässt dies vermuten. Fehlen ihm die beweiskräftigen Argumente?

Es wird Zeit, dass dieser Mann aus dem Kommunal- und Vereinsleben der Stadt Ruhland verschwindet, sodass endlich wieder Ruhe einkehrt!

Volkmar Richter, Ruhland