"Wir wollen einen höheren Anteil von Ausländern nach Leipzig locken und die besten Promovierenden anziehen", sagte der Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professor Martin Schlegel. Die Promotionszahlen an der Uni seien seit Jahren stagnierend.
Der Anteil ausländischer Doktoranden liegt bei zehn Prozent. Mit der "Research Academy Leipzig" will die Uni mehr Fördermittel für Promotionen einwerben. "Es soll ein eigenes Stipendienprogramm aufgebaut werden", sagte Schlegel. Damit habe die Uni einen weiteren Pflock auf dem Weg zur Spitzenuniversität eingeschlagen, ergänzte Knut Nevermann, Staatssekretär im Kunstministerium. Der Landes-Hochschulbericht habe deutlich gemacht, dass vor allem im Bereich der Promovenden-Förderung größere Anstrengungen nötig seien. Vorbild sind internationale Graduiertenschulen. (dpa/kr)