Mit Blick auf die angekündigten Neonazi-Aufzüge und Gegendemonstrationen wird im Stadtgebiet ein so genannter Kontrollbereich eingerichtet, teilte die Behörde gestern mit. Den Beamten soll damit eine einfachere Kontrolle potenzieller Störer möglich werden. Generell setzt die Polizei aber auf Kommunikation statt Konfrontation. Zusätzlich zu den Einsatzkräften sollen Kommunikationsteams helfen, Konflikte zu entschärfen.
Für Leipzig sind zwei Demonstrationen von Rechtsradikalen angemeldet, die unter strengen Auflagen genehmigt wurden. Es wird mit jeweils 500 Teilnehmern gerechnet. Die Polizei erwartet zudem etwa 1000 gewaltbereite Störer aus der linken Szene und rechnet mit gewaltsamen Ausschreitungen. Die sächsische Polizei wird durch Einsatzkräfte aus Bayern, Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie durch die Bundespolizei verstärkt. (dpa/fm)