"Ich fliege nach Delhi und von dort aus geht es dann auf dem Landweg weiter zum Dalai Lama", sagte Fischer-Art. Seine Rückreise aus Indien sei zunächst für den 15. Oktober geplant.
Fischer-Art will den blutigen Angriff der Chinesen 1959 auf die Hauptstadt Lhasa darstellen. Die Idee dafür entstand laut Fischer-Art im Mai bei einer Privataudienz beim Dalai Lama. Es gebe bereits Interesse in Italien, den USA und Deutschland, die entstehenden Werke zu zeigen.
Bevor sich die beiden treffen, wird der Dalai Lama noch in Berlin erwartet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will ihn morgen trotz harscher Kritik aus China treffen.
China hatte Tibet 1950 besetzt. Am 10. März 1959 begann in Lhasa ein Aufstand, den das chinesische Militär blutig niederschlug. Tausende von Menschen kamen ums Leben. Der Dalai Lama floh damals mit 100 000 Landsleuten nach Indien. Für seinen gewaltlosen Widerstand bekam der Geistliche 1989 den Friedensnobelpreis. (dpa/ta)