Unter dem Motto "Heimat Moderne Experimentale I" rückt das Kunstprojekt am Leipziger Augustusplatz seit gestern in den Mittelpunkt des Interesses.
Ausstellungen, Installationen, Konzerte und Theaterprojekte befassen sich nach Angaben der Veranstalter mit der umstrittenen Umgestaltung des von Gewandhaus, Oper, Universität und City-Hochhaus gesäumten Areals. Das Projekt mit einem Gesamtetat von 840 000 Euro wird mit 700 000 Euro von der Kulturstiftung des Bundes unterstützt.
Auf der zweiten Station von "Heimat Moderne" wird unter anderem der szenische Essay "schöner scheitern" eines spanischen Autorenkollegs uraufgeführt. Eröffnet wurde das bis 9. Juli dauernde Kunstprojekt auf dem Augustusplatz mit einer Ausstellung im Foyer der Oper. Darin wird die Stadtentwicklung der Bürgerstadt seit Beginn des 19. Jahrhunderts dokumentiert. (dpa/mb)