Die Autoren des Barometers haben gestern in Dresden darauf verwiesen, dass im Vorjahr 13,5 Prozent mehr ausländische Touristen in den Freistaat kamen als 2005 – insgesamt waren es rund 1,3 Millionen. Sachsen übertreffe mit einem Anteil von acht Prozent an ausländischen Besuchern zwar den ostdeutschen Durchschnitt von nur 5,5 Prozent. Im Bundesdurchschnitt seien es jedoch 15,1 Prozent, heißt es in der Umfrage.
Gewinner bei den Übernachtungen war Dresden. Dank Frauenkirche, Grünem Gewölbe und Stadtjubiläum gab es hier ein Plus von 18,6 Prozent. Leipzig profitierte von der Fußball-Weltmeisterschaft und dem Boom bei Städtereisen (plus 6,8 Prozent). (dpa/ta)