Der Sprecher des Potsdamer Bildungsministeriums, Martin Gorholt, sagte gestern, in der Debatte um die künftige Struktur der Gremien gegen den Rechtsextremismus sei derzeit nicht erkennbar, dass es eines solchen Amtes bedürfe. Das Wichtigste sei, "eine gute, schlagkräftige Struktur zu entwickeln, die die Gremien zusammenführt".
Diese neue Struktur zielt auf die bessere Koordinierung der Kräfte gegen Rechts (die RUNDSCHAU berichtete). Das sind Gorholt zufolge vor allem das staatliche Handlungskonzept "Tolerantes Brandenburg" sowie das auf gesellschaftliches Mitwirken ausgerichtete Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Für sie müssten Kooperationsformen gefunden werden, die Doppelarbeit vermeiden helfen. (dpa/ta)