Neuer Schritt zur sorbischen Sprachschule in der Oberlausitz: Nach Angaben des CDU-Landtagsabgeordneten Marko Schiemann aus Bautzen haben das Sorbische Institut, das Witaj-Sprachzentrum sowie der Sorbische Schulverein den Lehrplan für die Studierenden zusammengestellt. Der Freistaat Sachsen müsse sich nun strecken, damit es auch genügend Bewerber für diese Einrichtung der Erwachsenenbildung gebe. In der Sprachschule sollen Pädagogen die sorbische Sprache lernen, um in den muttersprachlichen Schulen die Lücke bei den Lehrkräften sowohl im Fach- als auch im Sprachunterricht zu schließen.

Das Angebot richtet sich an deutsche wie tschechische Lehrer. Erste Interessierte für das Projekt haben sich bereits gemeldet. Laut Kultusministerium in Dresden werden bis 2025 rund 100 Muttersprachlicher fehlen, um den Unterricht an sorbischsprachigen Schulen abzudecken.