Der Philologenverband kritisierte in einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD), dass dieser zwar immer wieder den hohen Stellenwert der Bildung unterstreiche. "Leider folgen ihren Reden nicht die richtigen Taten", hieß es in dem Schreiben der Landesvorsitzenden, Kathrin Wiencek. Das Bildungsressort gebe dem Spardruck aus dem Finanzministerium nach. Anstatt bei sinkenden Schülerzahlen eine echte Bildungsoffensive zu starten, werde hier auf bis zu 28 000 Unterrichtsstunden verzichtet. Dies gehe zulasten von spezifischer Förderung, Teilungsunterricht oder Arbeitsgemeinschaften. (dpa/ta)