Zudem gebe es keine generelle Verbesserung für alle Lehrkräfte. Eine Befragung habe ergeben, dass die meisten Verbandsmitglieder nicht davon ausgehen, dass mit dem Paket die künftige Lehrerversorgung in Sachsen gesichert werden kann.

"Wir fordern erneut wertschätzende Maßnahmen für die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die das sächsische Schulsystem auf Spitzenplätze geführt haben und künftig mit der Ausbildung des Lehrernachwuchses sowie der Qualifizierung von Seiteneinsteigern Mammutaufgaben bewältigen müssen", sagte der SLV-Vorsitzende Jens Weichelt. Zugleich kündigten die Lehrer für morgen Proteste vor dem Landtag an.

Vor knapp zwei Wochen hatte das Kabinett ein Paket beschlossen, dass für die kommenden zwei Jahre zusätzlich 213 Millionen Euro vorsieht. Geplant sind unter anderem 722 neue Stellen sowie Zulagen, mit denen neue Lehrkräfte in die Fläche des Freistaats gelockt und alte im Job gehalten werden sollen.