Sie haben ihr Projekt präsentiert und gezeigt, wie der Rundgang über das Messegelände im Netz funktioniert. Die Lehrer und Unternehmer konnten selbst den virtuellen Messebesuch testen. In kleinen Gruppen saßen sie vor den Bildschirmen, klickten sich durch die virtuellen Messehallen und blätterten sich durch das Informationsmaterial der einzelnen Stände. Annette Buchholz, Lehrerin an der Geschwister-Scholl-Schule Ruhland: „Das ist sehr benutzerfreundlich. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Messe bei unseren Schülern gut ankommt.“ Die Lehrerin will die Webmesse in ihrem Unterrichtsfach Wirtschaft-Arbeit-Technik nutzen. „Die Schüler haben so eine weitere Möglichkeit, sich über Berufe in der Region zu informieren“, sagt sie. Der 18-jährige Gymnasiast Marcus Jeß interessiert sich für ein duales Studium: „Auf der Webmesse ist man mit wenigen Klicks da, wo man hinwill. Das finde ich gut.“ Als Schülersprecher will er seine Mitschüler über die Webmesse informieren. Seine Lehrerin Margitta Bischoff vom Humboldt-Gymnasium Cottbus hat den Projektleitern der Planbar-Messe gleich eine weitere Idee angepriesen: „Die Unternehmen könnten über die Webmesse auch Schülerpraktika anbieten.“ Daniel Seher ist Ausbilder beim Bauunternehmen Asphalt Straßenbau in Krieschow. Für seine Firma ist es der erste Messeauftritt. „Es hat zwar Zeit gekostet, die Infomaterialien zusammenzustellen, aber mit der Webmesse ist man als Unternehmen flexibler.“ Er hofft, dass sich im Netz mehr Schulabgänger über den Bauberuf informieren und so mehr Bewerbungen für die Ausbildungsplätze im kommenden Jahr eingehen.

www.webmesse-planbar.de