März in Potsdam ihrem Ärger Luft machen.

Unter der Überschrift "Kein Aussitzen der Probleme - Schluss mit der Arroganz der Macht" bekräftigte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Donnerstag ihre Forderungen nach geringerer Arbeitsbelastung, höherer Bezahlung und mehr Geld für den Schulbereich. Seit acht Wochen ignoriere Bildungsministerin Martina Münch (SPD) die Anliegen von 11 000 Lehrern, hieß es in einer Mitteilung. "Eine solche Ignoranz ist ein bisher beispielloser Vorgang in der Geschichte dieses Landes." Eine Aufforderung der GEW Brandenburg und der Lehrerverbände im Beamtenbund sei bis heute unbeantwortet geblieben.

Bereits im vergangenen November hatten die Proteste Tausender Lehrer im ganzen Land zu Unterrichtsausfall geführt, als sie Personalversammlungen abhielten. Die GEW verlangt bis zu 200 Millionen Euro mehr Geld pro Schuljahr für insgesamt 2700 neue Lehrer sowie eine größere Vertretungsreserve.

Das Ministerium wies die Forderungen seinerzeit als nicht nachvollziehbar zurück.