Die Handreichung solle über die Absichten solcher Schriften aufklären und Lehrern helfen, einen möglichen Kontakt der Schüler mit rechtsextremen und rassistischen Gedankengut zu verhindern, sagte Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp nach Angaben des Ministeriums. Die rechtsextreme NPD hatte angekündigt, eine Zeitung vor Schulen im Land zu verteilen. Dem will die SPD eine eigene Schülerzeitung entgegensetzen.
An dem Material für Lehrer, das an die Schulen verteilt wurde, habe der Verfassungsschutz des Landes mitgearbeitet, hieß es. Die fünfseitige Handreichung rät unter anderem, rechtsextreme Publikationen an der Schule nicht zu verschweigen um ihnen den Reiz des Geheimnisvollen zu nehmen. "Das Übersehen und bewusste Verdrängen rechtsextremer Agitation, rechtsex tremer Vorfälle und Einstellungen im schulischen Raum ist deutlich zurückgegangen", heißt es darin. Schulen, die das Problem annähmen, steigerten ihr Ansehen. (dpa/kk)