Mai 2005 seine damalige Lebensgefährtin mit 20 Messerstichen getötet hat. Der Mann hatte die Tat bei der Polizei zunächst gestanden, vor Gericht dann aber nach langem Schweigen abgestritten. Er gab an, die Mutter seines Kindes in der Wohnung tot aufgefunden zu haben.
Da die Ermordete nackt im Bett gefunden wurde, ging das Gericht von einem "heimtückischen Mord" aus. Die Frau sei "arg- und wehrlos" gewesen und habe "mit keiner feindseligen Handlung gerechnet". Da sich der Täter noch in der Wohnung umgezogen und beim Wegfahren die Waffe beseitigt habe, sei er zum Tatzeit-
punkt "uneingeschränkt schuld-
fähig" gewesen. Das Mordmotiv konnte nicht geklärt werden. (dpa/mb)