Es stufte den mehrfach vorbestraften Kinderschänder als gefährlich für die Allgemeinheit ein.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte den Neunjährigen am 22. Februar sexuell missbraucht und anschließend erwürgt hat. Die Schwurgerichtskammer wertete dies als Mord, Vergewaltigung mit sexuellem Missbrauch sowie vorsätzliche Körperverletzung. Uwe K. hatte gestanden, das Kind in seiner Wohnung in Schkeuditz bei Leipzig getötet zu haben.

Die Kammer folgte mit ihrem Urteil in vollem Umfang dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Oberstaatsanwältin Claudia Laube betonte: "Es ist ein Verfahren, in dem es keine Sieger gibt. Es gibt nur einen Verlierer, und der heißt Mitja."
Die Anwältin von Mitjas Eltern, Ina Alexandra Tust, informierte unmittelbar nach der Urteilsverkündung telefonisch ihre Mandanten. "empfinden das Urteil als gewisse Genugtuung. Mehr geht nicht."

Der Verteidiger von Uwe K., Malte Heise, will prüfen, ob er wegen der Sicherungsverwahrung in Revision geht. Dies entscheide aber sein Mandant.