Hinter dem Angriff soll ein Beziehungsdrama stecken: Der mutmaßliche Täter soll auf den neuen Partner seiner Ex-Freundin losgegangen sein, weil er die Trennung nicht verkraftet habe.

Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn Ende Mai laut Staatsanwaltschaft bereits zugegeben, das Opfer attackiert zu haben. Im Dezember 2014 soll der Berliner dazu in das Wohnhaus seiner früheren Lebensgefährtin in Neu Lübbenau (Dahme-Spreewald) eingedrungen sein. Unvermittelt habe er dann mit einem Jagdmesser auf den Mann eingestochen, um den Mittvierziger zu töten. Auch die Frau wurde schwer verletzt. Sie konnte sich noch zu Nachbarn retten.

Ihr Ex-Partner soll anschließend das Haus in Brand gesteckt haben. Bereits nach seiner Festnahme hatte der Angeklagte laut Staatsanwaltschaft angegeben, die Trennung nicht verkraftet zu haben. Die Abschlussworte der Verteidigung stehen noch aus. Der Mordprozess soll am Freitag fortgesetzt werden.