In Ostdeutschland war die Entwicklung drastischer: Hier sank die Lebenserwartung von 77,9 auf 74,1 Jahre. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Für den Mainzer Sozialmediziner Gerhard Trabert "war das alles vorhersehbar". Als Gründe dieser Entwicklung nannte der Vorsitzende des Vereins Armut und Gesundheit in Deutschland die Hartz-IV-Reform und Zuzahlungen durch die Gesundheitsreform.