Ein erhöhter Arsengehalt in Eisenockerschlamm könne deshalb nicht durch Grubenwasser verursacht werden, so der Energiekonzern.

Auch das Landesbergamt Brandenburg meldet Zweifel an, dass der aktive Bergbau Verursacher sein könne. Präsident Hans-Georg Thiem verwies darauf, dass Eisenocker die Eigenschaft habe, Arsen an sich zu binden. Dadurch könne es an den Ablagerungen zu einer Konzentrationserhöhung kommen. Das Arsen könne dabei aber auch aus dem natürlichen Vorkommen oder aus Düngemitteln stammen.

Die Umweltorganisation BUND hatte Proben von Eisenockerschlamm genommen, der beim Ausbaggern von Fließen im Umfeld des Tagebaus Welzow-Süd abgelagert wurde. Darin waren nach Angaben des BUND Arsenwerte gefunden worden, die über den Grenzwerten für Baggergut liegen.