Die Jänschwalder Landtagsabgeordnete Heide Schinowsky hat es nicht geschafft, einen sicheren Listenplatz auf der Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen zu erhalten. Bei einer Landesdelegiertenkonferenz der Grünen in Fürstenwalde (Spree) unterlag sie zunächst im Kampf um Listenplatz drei der Fraktionschefin der Grünen in Frankfurt (Oder), Sarah Damus.

Während Listenplatz fünf ohne Gegenkandidatin an die Landesvorsitzende der Grünen, Petra Budke ging, trat Schinowsky noch einmal für Listenplatz sieben an. Hier kam sie jedoch nicht einmal in die Stichwahl, die zwischen Marie Schäffer und der Fernsehmoderatorin Carla Kniestedt ausgetragen wurde. Während Schäffer Listenplatz sieben errang, trat Kniestedt später noch einmal für Listenplatz neun an. Schinowsky bewarb sich darum nicht mehr.

In Umfragen liegen Bündnis 90/Die Grünen in Brandenburg derzeit bei etwa zehn Prozent der Stimmen, was etwa zehn Mandaten entspricht. Listenplatz zehn ist aber bei den Grünen, die eine quotierte Landesliste anwenden, ein Männerplatz.

Raschke auf Platz zwei

Aus der Lausitz hatte sich bis zum Samstagabend nur der Spreewälder Landtagsabgeordnete Benjamin Raschke auf der Landesliste platzieren können – er allerdings bildet auf Listenplatz zwei zusammen mit der Falkenseer Abgeordneten Ursula Nonnemacher die Doppelspitze für den Landtagswahlkampf.

Keine Kompromisse

Inhaltlich stellten die Brandenburger Grünen klar, dass sie zwar regieren wollen, dafür aber nicht zu Kompromissen beim Kohleausstieg bereit sind.

Fürstenwalde

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