Es liegt jetzt dem Kontaktbüro "Wolfsregion Lausitz" vor. Im Auftrag des Staatlichen Museums für Naturkunde Görlitz hatte das Krakower (Krakauer) Institut der Polnischen Akademie der Wissenschaften fast 100 Proben aus Brandenburg und Sachsen unter die Lupe genommen. Nach der Untersuchung sei es jetzt wissenschaftlich erwiesen, "dass die deutschen Wölfe nicht auf Aussetzung von Tieren unklarer oder dubioser Herkunft zurückgehen", heißt es in einer Mitteilung des Kontaktbüros. Es gebe zudem keinerlei Hinweise auf Wolf-Hund -Hybriden in der Lausitz. Wie Projektleiterin Jana Schellenberg vom Kontaktbüro auf RUNDSCHAU-Nachfrage berichtete, gibt es zurzeit auch reichlich Nachwuchs bei den Isegrims. In den zwei Wolfsrudeln, die in der Muskauer und Neustädter Heide ihre Reviere haben, wurden insgesamt 14 Welpen gezählt.
Brandenburg und Sachsen wollen künftig beim "Wolfsmanagement" stärker zusammenarbeiten, teilte das Kontaktbüro mit, das zur Öffentlichkeitsarbeit in Brandenburg beitragen werde. Potsdam habe der Einrichtung Unterstützung zugesagt. () (Eig. Ber./uf)