Gemeinsam mit vier Kollegen betreut sie in der Lausitz und im Elbe-Elster-Land Fälle der als "Zappelphillip-Syndrom" bekannten Störung ADHS, Lese-Rechtschreib- und Rechenschwäche sowie bei älteren Kindern auch Schulverweigerung, Alkoholmissbrauch und aggressives Verhalten. Von ADHS sind bis zu fünf Prozent der Mädchen und Jungen im Schulamt Cottbus betroffen, weitere fünf Prozent benötigen Hilfe bei Lese-Rechtschreib- und Rechenschwäche. Auch in Sachsen wachse der Bedarf an fundierter Schullaufbahnberatung ebenso wie die Notwendigkeit konkreter Krisenintervention. Im Durchschnitt bearbeitet jeder Schulpsychologe 150 Fälle im Jahr.
Häufiger als früher werden die Experten heute auch mit Depression, Selbstmordgedanken und ernsten Essstörungen sowie Mobbing konfrontiert.
(Eig. Ber./hil)