In den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming verdienen die Brandenburger im Durchschnitt am besten. Das belegen Daten des Statistischen Landesamtes. In Teltow-Fläming wurde Arbeitnehmern im Durchschnitt ein Bruttogehalt von 28 099 Euro im Jahr gezahlt. In Dahme-Spreewald waren es etwa 1000 Euro weniger, nämlich 27 223 Euro. Im Landesschnitt verdienten die Brandenburger 26 155 Euro brutto pro Jahr.

Unter Bruttoeinkommen verstehen die Statistiker die Einkommen vor Abzug der Lohnsteuer und der Sozialbeiträge. Hinzugezählt werden Sachleistungen, die den Arbeitnehmern zur Verfügung gestellt werden. Mit am niedrigsten sind die Bruttoverdienste im Landkreis Elbe-Elster. Dort wurden durchschnittlich 24 204 Euro bezahlt. Arbeitnehmer im Oberspreewald-Lausitz-Kreis kamen auf 25 785 Euro und in Spree-Neiße auf 26 000.

Eine Ausnahme bildet die Stadt Cottbus, wo durchschnittlich 26 780 Euro verdient worden sind.

Seit der Jahrtausendwende haben sich die Unterschiede bei den Durchschnittsverdiensten in den einzelnen Kreisen vergrößert. Sie betrugen damals 23,8 Prozent zwischen den "Reichsten" und den "Armsten". Inzwischen sind es knapp 30 Prozent.

Die Zahlen aus den Speckgürtelkreisen sind ostdeutsche Spitze. Mit dem bundesdeutschen Durchschnitt können sie trotzdem nicht mithalten. Beim Brutto-Jahreseinkommen lag der Bundesschnitt im Jahr 2014 bei 31 615 Euro (aktuellere Statistik-Zahlen sind nicht verfügbar).