Laut jüngstem Agrarbericht für Brandenburg werden in den ländlichen Gebieten in und um Cottbus bereits auf der Hälfte aller landwirtschaftlichen Flächen Bioprodukte hergestellt - deutschlandweit der Spitzenwert. Im Landkreis Dahme-Spreewald betrage dieser Flächenanteil knapp ein Drittel, in den Kreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz zwischen 15 und 19 Prozent. Charakteristisch für Ökolandbau in der Lausitz ist, dass die Landwirte hier vor allem magere Böden bestellen. In Sachsen werden auch hochwertigere Böden genutzt, auf denen Gemüse gute Bedingungen findet. In der Lausitz gedeihen eher Getreide und Kartoffeln. Während die regionalen Ökobauern Brandenburg zehn Prozent Anteil Bioflächen bescheren, sind es in Sachsen 3,2 Prozent. Länderübergreifend ist das Problem, dass zur Verarbeitung und Veredelung ein Großteil der Erzeugnisse die Region verlässt und so Wertschöpfung verloren geht. Eig. Ber./dpr/ab Seite 3